Gründungen aus Arbeitslosigkeit: Nur selten aus der Not geboren und daher oft erfolgreich

AuthorsCaliendo, M., and Kritikos, A.
Year2010
ReferenceDIW Wochenbericht 18/2010, 2-7, Berlin.
KeywordsStart-ups, Motives for selfemployment, Entrepreneurial success
JEL-ClassificationD81, J23, M13
DownloadDIW-Wochenbericht, No. 18/2010: PDF-DokumentPDF
See also: IZA Discussion Paper No. 4661: PDF-DokumentPDF
AbstractExistenzgründer aus Arbeitslosigkeit schaffen nicht nur ihren eigenen Arbeitsplatz, der in vielen Fällen dauerhaft Bestand hat. Häufig geben diese Selbständigen auch weiteren Menschen Arbeit. Wie eine gemeinsame Studie des DIW Berlin und des Instituts für die Zukunft der Arbeit (IZA Bonn) indes zeigt, hängt der Grad des unternehmerischen Erfolgs entscheidend von den Motiven der Gründer ab. Je stärker die eigene Geschäftsidee, das Besetzen einer Marktlücke oder der Wunsch sein eigener Chef zu sein im Vordergrund stehen, desto ausgeprägter ist der Erfolg der neuen Unternehmen. Wer hingegen ausschließlich aus der Not heraus, die Arbeitslosigkeit beenden zu müssen, ein Unternehmen gründet, dessen unternehmerischer Erfolg steht unter deutlich schlechteren Vorzeichen. Das bedeutet auch: Eine effektive Beratung der Gründer muss die Motive der verschiedenen Gründertypen berücksichtigen.